Entspann‘ dich mal!

„Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.“  –  Erasmus von Rotterdam

Kleider machen (keine) Leute

Ich hatte mich chic gemacht. Ich wollte mich mal wieder so richtig gut fühlen und der Welt zeigen, wie toll ich war. Jeder sollte sehen, wieviel ich wert war, und so hatte ich mein letztes Geld zusammengekratzt und in ein neues Outfit investiert.

In meinem langen Rock und auf meinen hohen Schuhe trippelte ich nun durch die wunderschöne Rottweiler Altstadt, auch das Ambiente sollte stimmen. Ich hatte mich zu meiner ganzen Größe aufgerichtet, denn aufrecht gehende Menschen strahlen Selbstbewusstsein aus und werden eher wahrgenommen.

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Lass dich von Jesus führen!

„Halte dich einfach an mich. Ich werde dich sicher führen!“  –  Jesus in meinem Traum

Das verlassene Kloster

Endlos erstreckten sich die Gänge dahin und ich fühlte mich wie in einem Labyrinth. Inzwischen hatte ich völlig die Orientierung verloren. Es war kühl in diesem alten Gemäuer und weit und breit keine Menschenseele auszumachen. Ich war allein.

Immer mehr überkam mich ein Gefühl der Einsamkeit. Ich wusste, dass die letzten Mönche das Kloster schon vor vielen Jahren verlassen hatten und es seither leer stand. Ich hätte aber nicht damit gerechnet, dass ich diese Verlassenheit so intensiv spüren würde …

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Über den Tod hinaus

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“  –  Jesus von Nazareth

Angst

Der Untergang stand bevor. Ich wusste, dass wir sterben würden. Alle. Das Ende war unausweichlich. Es fühlte sich schwarz und bedrohlich an. Bodenlos. Der freie Fall. Ganz tief in mir drin konnte ich meine Angst spüren. Bis jetzt hatte ich sie immer noch gut in Schach gehalten, bisher hatte ich ihr keinen Raum gegeben, in dem sie sich hätte ausbreiten können. Doch nun schob sie sich langsam nach oben …

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Vom Schatten ins Licht

„Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.“ – Marianne Williamson

Er war ein alleinerziehender Vater und er war reich, unermesslich reich. Er war so reich, dass sein Reichtum niemals enden würde. Genau dieser Mann suchte ein Kindermädchen für seinen Sohn. Doch er suchte nicht irgendein Kindermädchen – er suchte mich … Ja, mich!

Ich spürte, dass er mich liebte, dass er mich schon immer geliebt hatte. Er wusste von jeher, dass es mich gab und nun war die Zeit gekommen, dass er mich zu sich holen wollte …

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Gott in der Schneeflocke

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“ – Antoine de Saint-Exupéry

Im Tal der Liebe

Ich stand am Fenster meines Hotelzimmers und blickte hinaus. Es war Frühsommer im Deggenhausertal. Ich liebe dieses Tal, das im Volksmund auch „Tal der Liebe“ genannt wird. Es ist weithin bekannt für seine herrliche Landschaft und seine grandiosen Aussichten. An diesem Ort kann man wunderbar entspannen und zur Ruhe kommen, doch diesmal sollte etwas anders sein …

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